3. Konferenz des „Future Earth Germany“ mit Podiumsbeteiligung des netzwerk n

netzwerk n goes „Future Earth“

Am 8. und 9. Februar 2018 fand im Umweltforum in Berlin Friedrichshain der 3. Future Earth Summit unter dem Titel „From Knowledge to Action“ mit gut 260 Teilnehmenden statt. Zum Austausch und als nationale Plattform für die Diskussion möglicher Themenschwerpunkte in Future Earth veranstaltet das Deutsche Komitee für Nachhaltigkeitsforschung (DKN) den „German Future Earth Summit“. Organisiert wurde die Tagung vom German Committee Future Earth und dem World Climate Research Programme und finanziert u.a. von der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG). Der German Future Earth Summit hat zum Ziel, so die Veranstalter_innen, die deutsche akademische Community verschiedener Fachbereiche in ihren fächerübergreifenden Aktivitäten und die Diskussion von Themenschwerpunkten in einem interdisziplinären Umfeld zu stärken.

Auch dieses Jahr waren (internationale) Wissenschaftler_innen, Nachwuchswissenschaftler_innen und Vertreter_innen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik geladen – so auch das netzwerk n. Als jedoch im Auftaktplenum um Handzeichen gebeten wurde, gingen bei „Wissenschaft“ fast alle Hände hoch, bei „policy maker“ nur einige wenige. Hinsichtlich der Partizipation von Politik- und Medienvertreter_innen ist also noch Luft nach oben. Das Programm war eine bunte Mischung aus verschiedenen Impulsen, Inputs und Fragen im Plenum im schönen Kirchenschiff der 100 Jahre alten ehemaligen Kirche sowie Debatten in Workshops in der neuen Mälzerei. Häufig fehlte uns etwas der inhaltliche rote Faden, da die Perspektiven unterschiedlich und die Diskussionen teilweise sehr wissenschaftlich geprägt waren.

Das netzwerk n war das erste Mal bei einem Kongress des German Committee Future Earth und konnte  einen wertvollen Einblick in die vielfältige Szene der internationalen Klima- und Nachhaltigkeitswissenschaften erhaschen. So richtig den Überblick, wer was zusammen mit wem tut, haben wir aber auch nach zwei Tagen Konferenz noch nicht. Dafür bräuchte es sicherlich noch die Teilnahme an mehr Veranstaltungen und auch eine etwas bessere Einführung für neu Dazugekommene, um die komplexen Akteurs- und Netzwerkstrukturen in diesem Wissenschaftsfeld zu durchdringen.

Durch unsere Teilnahme am Networking-Event für „Early Career Scientists“ einen Tag vor Konferenzbeginn und unseren Podiumsbeitrag von Vorstandsmitglied Jana auf dem Abschlusspanel „The way to go: sustainability in science and research“ konnten wir den Teilnehmenden das studentische Engagement für Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen gut näherbringen. Aus daraus entstandenen Gesprächen in den Pausen nehmen wir einige interessante Kontakte u.a. zum Wissenschaftlichen Beirat für globale Umweltfragen der Bundesregierung (WBGU) zum Naturkundemuseum in Berlin, zu der nachhaltigen Unternehmensberatung Sustain sowie der studentischen Initiative AG Grüne Infrastruktur aus Bonn mit.

Wenn Ihr mehr über die Programminhalte des Summits erfahren wollt, schaut hier.

Außerdem gibt es ein Stipendienprogramm, das sogenannte Future Earth Scholarship Programm „Global Sustainability Scholars“. Es startet in 2018 und richtet sich an Studierende, die sich für transdisziplinäre Forschung im internationalen Kontext interessieren.

Wir sind gespannt auf den nächsten Summit und dann hoffentlich auch wieder mit von der Partie!

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