Netzwerktreffen der ausgezeichneten Netzwerke, Lernorte und Kommunen im Rahmen des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung

Ein Tag im Zeichen der Vernetzung und des kritischen Blicks auf den Stand der BNE in Deutschland

Am 26. September versammelten sich über 60 Vertreter_innen der im Juli 2016 im Rahmen des BNE-Agendakongresses ausgezeichneten Akteure in der Berliner Dependance des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Annika und Michael vertraten das netzwerk n, das im vergangenen Jahr für sein kontinuierliches und erfolgreiches Engagement in puncto BNE sogar mit der höchsten Stufe (3 von 3 Blättern) von Bundesministerin Johanna Wanka und der Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, Verena Metze-Mangold, geehrt wurde.

Das Programm des Tages bot einige interessante wissenschaftliche Inputs wie die Ergebnispräsentation einer Kurzerhebung zum Thema „Was ist gute BNE?“ (Prof. Gerhard de Haan), die impulsgebenden Gedanken und Forschungsergebnisse zu Netzwerkarbeit und Vertrauen (Prof. Dr. Inka Bormann) sowie die Diskussion des im Juni 2017 verabschiedeten Nationalen Aktionsplans (NAP) als Referenzrahmen für die Verankerung von BNE in allen Bildungsbereichen (Dr. Mandy Singer-Brodowski).

Dass der NAP den gewünschten Rückenwind bekommt, wünschten sich alle Anwesenden. Bettina Schwertfeger vom zuständigen BNE-Referat wusste zwar noch nicht, wie es unter einer in nächster Zeit neu zusammengesetzten Bundesregierung weitergehen wird und welche Förderungen neu aufgesetzt werden, allerdings wies sie auf die überaus positive Stellungnahme der Bundesregierung hin:

„Mit dem Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung besteht erstmals in Deutschland eine umfassende BNE-Strategie, die von Bund, Ländern, Kommunen und Zivilgesellschaft gemeinsam unterstützt wird. Er bietet die Grundlage, BNE im deutschen Bildungssystem in ganzer Breite und strukturell zu implementieren. […] Die Bundesregierung wird sich entsprechend ihrer Zuständigkeiten an der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung umfassend beteiligen und lädt staatliche und nichtstaatliche Institutionen, gesellschaftliche Gruppen sowie jeden Bürger und jede Bürgerin dazu ein, sich einzubringen.“ (Stellungnahme der Bundesregierung vom 20.09.2017)

Der Tag bot für uns als netzwerk n weiterhin reichlich Gelegenheiten, um intensiv mit uns bereits bekannten, aber auch mit neuen Gesichtern in den Austausch zu kommen. In den nächsten Wochen werden wir die Fäden aufnehmen und hoffen, dass sich spannende Kooperationen u.a. im Bereich unserer Online-Plattform, mit unserem Wandercoaching-Programm oder unserer Veranstaltungsreihe perspektive n ergeben werden.

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