Das netzwerk n mischt mit

Nach der Nachhaltigkeitsstrategie ist vor der Nachhaltigkeitsstrategie

Nachdem sich das netzwerk n schon in die Vorbereitung der Neuen Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie kritisch eingebracht hatte, bleiben wir natürlich auch nach der Veröffentlichung der Bundesregierung dran. Aus diesem Grund war Jannis am letzten Donnerstag, den 6. April, bei der Veranstaltung „Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – wie weiter?“, die vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ausgerichtet wurde. Dort war zunächst viel Lob für die Nachhaltigkeitsstrategie zu hören. International sei Deutschland damit top aufgestellt und in einer Vorreiterrolle, hieß es von verschiedenen Seiten. Doch es wurde auch deutlich, dass damit lediglich der Anfang getan sei, wie auch bereits der Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (VENRO) Anfang des Jahres deutlich gemacht hatte. Konkret ging es bei der Konferenz um zwei Punkte: Erstens müsse die Nachhaltigkeitsstrategie gegenüber den Bürger_innen auch ordentlich und wirksam kommuniziert werden; zweitens stehe noch eine Überarbeitung der Managmentregeln der Nachhaltigkeitsstrategie an. Der erste Punkt wurde aufbauend auf ein lesenswertes Hintergrundpapier diskutiert. Dabei konnte Jannis die Chance nutzen, auf die Relevanz von Bildung und insbesondere auch Hochschulbildung hinzuweisen. Leider mussten wir feststellen, dass letztere in der Nachhaltigkeitsstrategie viel zu kurz kommt. Wir werden uns also  weiterhin dafür einsetzen, dass Hochschulen (und ihre Studierenden) prominenter in der Nachhaltigkeitsstrategie als zentrale Ansatzpunkte für eine nachhaltige Gesellschaft Beachtung finden

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