Ein Wochenende zwischen Selbstreflexion und Schmieden von Zukunftsplänen – Unser Wandercoaching in Leipzig
24. November 2025 · Behgol
Ein Wochenende lang haben wir, die HochschulgruppeStudents for Future Leipzig (SFF), gemeinsam mit zwei Coaches des netzwerks n an unserem Selbstverständnis gefeilt und Pläne für unseren zukünftigen Aktivismus geschmiedet.

Nach einer Kennenlernrunde starteten wir mit dem ersten großen Programmpunkt – eine Erfassung des Status quo – wo stehen wir gerade als SFF Leipzig. Unsere Coaches hatten ein Gedankenexperiment für uns vorbereitet, dessen Ziel es war, kurz zusammenzufassen, was SFF für uns ausmacht. Danach stellten uns die Coaches Fragen, die wir individuell in kurzer Zeit möglichst aus dem Bauch heraus beantworten sollten. Die Fragen zielten auf unser Verständnis von SFF, unsere Motivation dafür und unser Verhältnis dazu ab. Danach fassten wir den Status-quo von SFF in einem schnellen Brainstorming zusammen, die Antworten wurden gesammelt und danach gemeinsam besprochen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen leiteten unsere Coaches einen Utopienausflug an, mit dem Ziel, uns ganz frei unsere ideale Zukunft vorzustellen. Währenddessen kristallisierte sich heraus, dass uns gerade eher die konkrete Zukunft von SFF beschäftigt. Der spontane Programmwechsel wurde von unseren Coaches sehr gut aufgefangen und unterstützt, was in einer sehr produktiven Diskussion mündete. Vor allem ging es um unser Selbstverständnis und die Aktionsformen, die wir in Zukunft realisieren wollen. Wir überlegten gemeinsam, ob wir abseits unserer Bildungsarbeit neue Aktionsformen umsetzen wollen, konkret eine Kampagne mit dem Ziel einer rein veganen Universität.
Toll an dem Wochenende war auch die gemeinsame Zeit mit der Gruppe, die uns noch näher zusammenbrachte. Zwischen den Programmpunkten und vor allem abends war auch viel Zeit für persönliche Gespräche, Spiele und Spaß.

Am zweiten Tag unseres Coaching-Wochenendes stand die gemeinsame Ausrichtung im Mittelpunkt. In der Gruppe diskutierten wir und entwickelten eine Zielblume, die unsere zentralen Anliegen, Visionen und möglichen Aktivismusformen sichtbar machte. Diese bildliche Darstellung half uns, klar zu erkennen, was uns als Gruppe verbindet. Dabei wurde deutlich, wie viel gemeinsames Potenzial in unseren Ideen steckt und welche Themen uns besonders antreiben.
Im nächsten Schritt wurde es konkreter und wir bereiteten das kommende Offene Plenum vor. Dabei ging es darum, die erarbeiteten Inhalte zu bündeln, eine gemeinsame Grundlage für die weitere Arbeit zu schaffen und den Einstieg für neue Menschen in unsere Hochschulgruppe so einfach wie möglich zu gestalten.
Zum Abschluss entwickelten wir gemeinsam einen Zeitstrahl, der unsere weitere Planung und die wichtigsten Meilensteine festhält. So entstand eine klare Roadmap, die uns Orientierung für die kommenden Monate gibt und sicherstellt, dass aus unseren Ideen auch Taten werden. Das Wochenende hat uns gezeigt, wie stark wir als Gruppe sind, wenn wir gemeinsam denken, planen und handeln.
Ein großes Dankeschön an @netzwerkn und die Coaches Anica und Debora für das schöne Wochenende!