Die letzten Monate waren für NATUC, das Referat für Nachhaltigkeit des Student_innen Rat der
TU Chemnitz nicht die leichtesten. Viele langjährige Mitglieder sind nach Abschluss ihres
Studiums gegangen, wenige neue dazu gekommen und die, die nun bei NATUC dabei waren,
standen etwas orientierungslos da: Was wollen wir überhaupt erreichen, welche Vision haben wir?
Durch welche Projekte können wir diesen Ziele näher kommen? Und wie schaffen wir es, dass
wieder mehr Studierende Interesse an NATUC haben und sich gemeinsam mit uns engagieren
möchten?

Das Wandercoaching-Wochenende war für uns eine Chance, diese Fragen gezielt anzugehen und
uns damit zu beschäftigen, wie es in Zukunft mit NATUC weiter gehen soll.
Wir starteten das Coaching am Freitag in unserem Sitzungsraum, lernten uns kennen,
beschäftigten uns mit dem Ablauf des Wochenendes und den Verantwortlichkeiten. Auch
thematisch stiegen wir ein. Als Abschluss des Abends sahen wir gemeinsam eine Doku über eine
positiv entwickelte Zukunft.

Am Samstag trafen wir uns im Seminarraum des soziokulturellen Zentrum Subbotnik, um etwas
Abstand von der Uni und somit vielleicht auch neue Ideen zu bekommen. Wir begannen mit einem
Austausch über den Film vom Vortag, über unser Nachhaltigkeitsverständnis und beschäftigten
uns mit dem Aufbau der Uni-Strukturen, um besser zu verstehen, was unsere Rolle darin sein
kann. Als nächsten Programmpunkt erarbeiteten wir unsere Mission und Vision, wofür wir
zunächst in Mindmaps unsere Gedanken sammelten, die wir anschließend in Kleingruppen
ausformulierten. Im Zusammenhang dazu, entwickelten wir Ideen für Projekte, um den gesetzten
Zielen näher zu kommen. Diese haben wir nach Wirkung und Aufwand bewertet und dadurch in
die Kategorien Must, Should, Could und Will-Not eingeordnet. Dadurch konnten wir reflektieren, in
welche Projekte es sich lohnt, viel Energie zu stecken und welche trotz hohem Aufwand eigentlich
keine große Wirkung zeigen. Durch diese Methode sahen wir deutlich, dass wir einige Projekte in
Zukunft vielleicht hinten anstellen sollten, es jedoch besonders wichtig wäre, mit anderen
(Nachhaltigkeits-)Initiativen des Campus zusammenzuarbeiten. Zwischendurch gab es immer
wieder Pausen, Snacks und Warm-Ups um unsere Energievorräte etwas aufzufüllen.

Struktur & Kommunikation und die NATUC-Treffen waren Themen für den Sonntag. Wir
sammelten, welche Strukturen bereits bestehen, welche davon wir erhalten sollten, wo es
Verbesserungspotential gibt und was unsere Vorschläge dafür sind. Auch die Mitgliedergewinnung
war ein Thema, das wir uns für unser Coaching gewünscht hatten. Dabei stellten sich Aktionen
heraus, die uns als besonders wirkungsvoll erschienen, um in Zukunft wieder mit mehr Menschen
an den NATUC-Projekten arbeiten zu können.
Den Abschluss des Wochenendes bildete eine Roadmap, auf der wir alle Aufgaben anordneten,
die sich über das Coaching hinweg herausgestellt hatten. Die Aufgaben bekamen ein Enddatum
und eine verantwortliche Person zugeteilt, um sicherzustellen, dass das Erarbeitete des
Wochenendes zu konkreten Aktionen führt und wir unsere Ideen auch wirklich umsetzen.
Wir haben durch das Coaching eine neue Perspektive für die Zukunft von NATUC und die
Nachhaltigkeit an unserer Uni bekommen. Die Methoden, die wir über das Wochenende genutzt
haben, werden wir sicher auch an anderer Stelle anwenden können. Auch als Gruppe hat uns das
Coaching-Wochenende zusammengebracht und uns gezeigt, wie wir in Zukunft noch besser
zusammenarbeiten können.
Vielen Dank an Netzwerk n und unsere Coaches Cora und Debora für dieses tolle Wochenende.
Nun können wir mit neuer Motivation anfangen, die vielen erarbeiten Ideen umzusetzen.
