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Coaching für die studentische Initiative Musica inaudita der Universität der Künste Berlin

Nach einem produktiven Vorgespräch, in dem wir als studentische Initiative unsere zukünftigen Herausforderungen reflektierten und einen groben Fahrplan entwickelten, besuchten uns Johanna und Lorin vom Wandercoaching des netzwerk n an einem leicht bewölkten Sonntag in unserem Büro an der Universität der Künste Berlin.

Ziel des gemeinsamen Tages war es, aktuelle und anstehende Herausforderungen unserer Initiative weiter zu schärfen, sie gemeinsam zu strukturieren, im Team zu diskutieren und erste Lösungsansätze zu entwickeln. Neben unserer täglichen Arbeit, in der wir uns für eine Diversifizierung der klassischen Musikszene und -forschung einsetzen, bleibt die teaminterne Organisations- und Verwaltungsarbeit im Alltag häufig auf der Strecke. Johanna und Lorin des Wandercoachings konnten hierfür eine geeignete Außenperspektive einnehmen und einen passenden Rahmen für eine intensive Auseinandersetzung schaffen. Dabei griffen sie auch unsere musikalische Ausrichtung auf, indem sie Methoden und Begriffe durch musikalische Termini benannten und somit ein angenehmes Umfeld schufen.

Anhand der „Partitur“ des Tages und eines kurzen Check-ins wurden zunächst Ablauf, Ziele, Methoden sowie ein Awareness-Konzept vorgestellt. Dadurch entstand eine offene und strukturierte Arbeitsatmosphäre. Die vorgestellten Handzeichen möchten wir auch künftig in unserer internen Teamarbeit nutzen. Passend zum musikalischen Duktus wurden Dirigent*innenstäbe verteilt und damit jeweilige Aufgaben wie das Protokollieren an Personen vergeben.

Anschließend war es bereits Zeit für die erste Pause. Diese waren über den gesamten Tag hinweg gut getaktet und – mindestens genauso wichtig – ausreichend lang.

Danach reflektierten wir in Zweiergruppen unsere bisherige Arbeit sowie die anstehenden Herausforderungen, tauschten Erfahrungen aus und präsentierten unsere Ergebnisse anschließend im Plenum.

Zur Mittagszeit stärkten wir uns ganz in Berliner Manier mit veganer Currywurst und Pommes. Auch wenn der Trubel der Hauptstadt zwischenzeitlich für eine gewisse Müdigkeit sorgte, war diese nach einem kurzen gemeinsamen Spiel schnell wieder verflogen. So konnten wir uns mit neuer Energie der Formulierung konkreter Ziele widmen.

Hierfür teilten wir uns in zwei Arbeitsgruppen auf: Während die eine Gruppe sämtliche gesammelten Themen, Herausforderungen und Wünsche systematisierte und zusammenführte, entwickelte die andere konkrete Lösungsansätze für aktuelle Fragestellungen. Die Ergebnisse wurden anschließend im Plenum vorgestellt, gemeinsam diskutiert.

Nach einer letzten Pause folgten eine gemeinsame Feedbackrunde sowie ein abschließender Check-out. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei Johanna und Lorin für ihren Besuch bedanken. Trotz unseres vielleicht etwas zu kleinen Büros haben sie den Tag mit großer Souveränität, Offenheit und Flexibilität gestaltet und uns wertvolle Impulse für die weitere Entwicklung unserer Initiative mitgegeben.