Abschlusskonferenz – so geht es weiter
Der 17. April 2026 hatte es in sich: An der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde kam noch einmal alles zusammen, was das „Zukunftsforum Klimafreundliche Hochschulen (ZKH)“ in den letzten drei Jahren ausgemacht hat – kluge Köpfe, ehrlicher Austausch und jede Menge Praxiswissen rund um Klimaschutz an Hochschulen.
27. April 2026 · Jonas Morawietz
Schon beim Ankommen wurde klar: Hier geht es nicht um Theorie, sondern um echte Veränderung. 15 Hochschulen aus ganz Deutschland haben in dem Projekt daran gearbeitet, Klimaschutz strukturell zu verankern – und die Vielfalt der Ansätze hätte größer kaum sein können. Mit dabei waren die Bauhaus-Universität Weimar, die FH Westküste, die HAW Hamburg, die HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen, die Hochschule Hamm-Lippstadt, die Hochschule Hof, die Hochschule Rhein-Waal, die Hochschule Stralsund, die Hochschule Worms, die Katho NRW, die PH Weingarten, die TH Brandenburg, die TH Ingolstadt, die TU Bergakademie Freiberg und die Universität zu Lübeck.
Der Auftakt? Ein lebendiger Rückblick auf drei Jahre Projektarbeit – mit all ihren Herausforderungen, Erfolgen und überraschenden Wendungen. Danach wurde es konkret: Mehrere Hochschulen gaben Einblicke in ihre Prozesse und zeigten, wie unterschiedlich der Weg zu mehr Klimaschutz aussehen kann. Mal ging es um strategische Verankerung, mal um ganz praktische Umsetzung im Hochschulalltag. Klar wurde dabei vor allem eins: Es gibt nicht den einen richtigen Weg – aber viele gute Ideen.
Ein Highlight war die Führung über den Waldcampus der HNEE. Zwischen Bäumen und innovativen Gebäuden wurde greifbar, wie Klimaschutz im Alltag aussehen kann, wenn er ganzheitlich gedacht wird. Genau diese Verbindung aus Konzept und Praxis zog sich durch den gesamten Tag.
Am Nachmittag wurde es interaktiv: In kleinen Runden wurde diskutiert, hinterfragt und weitergedacht. Themen wie die Verstetigung von Klimaschutzkonzepten im Hochschulalltag, die Vorteile und Hürden bei der Nutzung von Umweltmanagementsystemen oder erfolgreiche Nachhaltigkeitskommunikation sorgten für lebhafte Gespräche und neue Perspektiven. Hier traf Erfahrung auf Neugier – und genau daraus entstanden die spannendsten Impulse.
Zum Abschluss wurde es dann noch einmal feierlich: Die 15 Hochschulen wurden für ihr Engagement ausgezeichnet. Ein schöner Moment – nicht nur, um zurückzublicken, sondern auch, um nach vorne zu schauen. Denn klar ist: Die eigentliche Arbeit geht jetzt erst richtig los.
Was bleibt? Ein starkes Netzwerk, viele erprobte Ansätze und die gemeinsame Motivation, Hochschulen zu echten Treibern der Transformation zu machen. Oder anders gesagt: Das Projekt endet – die Bewegung geht weiter. 🌱
