Vorstand Klausur netzwerk n

Bunte, kreative Orte gestalten

Diesjährige Vorstandsklausur – wie ein herbstlicher Strandspaziergang

Sieben Menschen. Zwei Tage. Ein Verein.
Anfang Oktober war es wieder soweit – die vierteljährliche Vorstandsklausur verlangte nach unserer ungeteilten Aufmerksamkeit. Aus dem Ungewöhnlichen wurde mittlerweile Routine, dementsprechend selbstverständlich saßen wir über halb Europa verteilt vor unseren Bildschirmen.

Trotz der Distanz gelang es uns, die unverzichtbare zwischenmenschliche Nähe herzustellen: Im Tandem telefonierten wir während eines erquickenden Spaziergangs und reisten wir gedanklich an den Anfang unseres Vorstandsjahres zurück. Unsere persönliche Herausforderungen, (un-)erfüllte Erwartungen an das Vorstandsamt und daraus gespeiste Vorsätze für die kommenden Monate – all dies von der jeweils zuhörenden Person zurück in die Gruppe gegeben. Teils nachdenklich, teils humorvoll, doch stets voller Wohlwollen und Neugierde.

Thematisch lässt sich die Vorstandsklausur auch als herbstlichen Strandspaziergang nacherzählen.
Die lebensfrohen Strandcafés namens „Zukunftsfähige Hochschulen“ und „NRW-Projekt“ werden bereits abgebaut. Zurück bliebe eine nur schwer zu füllende Lücke, wären da nicht stolze sechs verschiedene Pläne für alternative Bauten: Von einem pompösen Zukunftsforum für nachhaltige Hochschulen, einer quirligen Animations-Arena für selbstgestalteten Klimaschutz oder auch der Fortführung stark frequentierter Strandbars – GreenOffice und Wandercoaching, um hier nur zwei Beispiele zu nennen. Nach Sichtung all dieser phänomenalen Einfälle und schweißtreibender Antrags-Einreichungen sind wir bester Dinge, dass unser n – Strand auch nächstes Jahr ein bunter und kreativer Ort, der zum Verweilen einlädt, bleiben wird.
Autsch! Das Zwicken der Finanz-Krabbe holte uns aus unseren Träumen zurück. Mit ihrem Sachverstand gab sie uns zu verstehen, dass wir den sonnigen Strand verlassen müssten, um uns im hinter den Dünen gelegenen Tümpel auf die Suche nach Kröten zu begeben. Also tauschten wir uns über verschiedene Fangwerkzeuge aus und verbleiben auch hier voller Optimismus
Unter den wachsamen Augen von Birthe Dannhauer, die uns von Ihrem Geschäftsstellen-Turm vor Unglücksfällen schützt, stürzten wir uns in das tosende Meer. Die Kommunikation zwischen dem Projektteam und Vorstand musste angesichts der Lautstärke ebenso neu gedacht werden wie die generelle Strandaufteilung. Hat doch unser größtes Strandcafé Zukunftsfähige Hochschulen in der Vergangenheit eine ganze Reihe an Aufgaben übernommen, die dem gesamten Strand zu Gute kamen, müssen diese nun auf die verbleibenden Bewohner neu verteilt werden. Insbesondere die Öffentlichkeitsarbeit wurde dabei thematisiert.

Mit einem digitalen Sonnenstich verabschiedeten wir uns am Samstag Nachmittag voneinander. Auch wenn den Aufgaben inhaltlich entsprochen werden konnte, so mussten wir doch einmal mehr feststellen: Ein analoger, gemeinsamer Besuch eines Strandcafés hätte uns ebenfalls sehr gut getan.