Was passierte nach der perspektive n vom 4. November 2019 an der Universität Münster?

Stabsstelle für Nachhaltigkeit und statusgruppenübergreifender Beirat an der Uni Münster

Vor gut einem halben Jahr hat unsere Fishbowl-Diskussion zum Thema Green Office an der Uni Münster stattgefunden. Kurz danach begann die Planung von Seiten der Hochschulleitung für eine gemeinsame Teilnahme am Workshop des Netzwerks HochN. Die Terminabsprache hierfür gestaltete sich jedoch aufgrund von Zuständigkeits- und Technikproblemen schwierig und so kam der Workshop nie zustande.

Neben der Green Office Initiative gibt es an der Uni weitere Bestrebungen, Nachhaltigkeit in der Lehre und Verwaltung der Universität zu etablieren und umzusetzen, unter anderem von Students for Future und dem AStA Nachhaltigkeitsreferat. Diese sollten innerhalb eines Green Offices gebündelt koordiniert werden. Aus diesen vermehrten Forderungen erfolgte einige Monate später der Beschluss des Rektorats zur Einrichtung einer Koordinierungsstelle für Nachhaltigkeit, eingegliedert als Stabsstelle innerhalb der Verwaltung des Rektorats.

Bestehen soll diese in erster Linie aus einer Festanstellung. Für diese sind umwelttechnische Erfahrungen mit Nachhaltigkeitsbezug gewünscht, jedoch keine Voraussetzung. Außerdem sollen der Stelle studentische Hilfskräfte an die Seite gestellt werden; die Finanzierung für diese ist allerdings noch nicht geklärt. Zusätzlich dazu soll es einen Beirat aus Mitgliedern unterschiedlicher Statusgruppen zur beratenden Unterstützung geben, bestehend aus Studierenden, Dozierenden und Verwaltungsangestellten. Dieser soll an der Entwicklung der Aufgaben für die Koordinierungsstelle beteiligt sein.

Die Einrichtung und Besetzung ist bis Mitte des Jahres geplant, die Frist für die Stellenausschreibung ist bereits abgelaufen.

Darüber hinaus gibt es seitens der Green Office Initiative weitere Bestrebungen, nachhaltigkeitsbezogene Projekte an der Universität umzusetzen.

Gastbeitrag der Green Office Initiative