Wie kann Nachhaltigkeitsforschung auf die allgegenwärtigen Veränderungen durch die Corona-Pandemie reagieren?

Über das ‘Logbuch der Veränderung’

Die Corona-Pandemie ist allgegenwärtig und setzt Veränderungen in Gang, die für jede und jeden persönlich spürbar sind und bis hin zu einem tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel reichen. Im Rahmen des HOCHN-Projekts wurde beim virtuellen Kollaborationstreffen am 23./24.3.2020 diskutiert, wie Nachhaltigkeitsforschung darauf reagieren kann.

Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), Mitglied im HOCHN-Verbund, lädt Bürgerinnen und Bürger ein, ihre Beobachtungen in einem persönlichen Logbuch festzuhalten, um gesellschaftlichen Wandel in Zeiten der Corona-Pandemie zu dokumentieren.

Mit den Logbüchern soll untersucht werden, was man aus den Veränderungen in der Ausnahmesituation der Corona-Krise über gesellschaftliche Transformationsprozesse ableiten und lernen kann. Aus diesen Erkenntnissen werden Schlussfolgerungen gezogen, wie dieses Handlungs- und Lernpotenzial für eine Nachhaltigkeitstransformation nutzbar gemacht werden könnte, wenn die Corona-Krise überwunden ist.

Wie funktioniert das Logbuch der Veränderungen?

Jede und jeder kann mitmachen ohne Anmeldung oder eine Registrierung. Schreiben Sie in Ihrem individuellen Logbuch Ihre Beobachtungen zu Veränderungen in so unterschiedlichen Bereichen wie

  • Mobilität: verändertes Mobilitätsverhalten, Wahl Verkehrsmittel, sich bewegen im öffentlichem Raum …
  • Einkaufen, Versorgung: mehr / weniger / anderes / woanders einkaufen / selber machen …
  • Familie und Freizeit: Wohnsituation und Zusammenleben, Sport, Musik, Kultur, Ausgehen …
  • Arbeit: Einkommen, Organisation (Homeoffice), Produktion, Arbeitsrecht und Sonderregelungen, …
  • Information, Kommunikation: Änderung der Mediennutzung, Änderung der benutzten Kommunikationskanäle, neue relevante Informationsquellen, Unterhaltungsmedien …

Die Einträge dauern nur ein paar Minuten und können auch gut über das Smartphone gemacht werden. Das Logbuch lebt von regelmäßigen Einträgen. Lieber kürzer und dafür öfter mitmachen. Als Faustregel gelten drei Einträge in drei Woche – gerne auch häufiger.

Die Befragung läuft bis zum 24. Mai 2020.

Wer sich in einen E-Mailverteiler einträgt, erhält alle zwei Wochen eine kurze Erinnerung und Informationen zum Stand des Logbuchs.

Für weitere Informationen wie z.B. Teilnahme und Datenschutz folgt dem Link zur Website  Logbuch der Veränderung , die Michael Flohr von netzwerk n erstellt hat. Dort findet ihr auch die Kontaktinformationen für weitere Fragen.

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