Was passierte nach der perspektive n vom 28. November 2019 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg?

Ein Green Office ab Mitte 2020 und einen Runden Tisch zum sofortigen Start

Zwei Monate nach der perspektive n im Rahmen der Public Climate School fand nun ein Fortsetzungsgespräch mit unserem Rektorat statt. Unser Rektor Christian Tietje machte eine sehr erfreuliche Ankündigung: Wir werden voraussichtlich Mitte des Jahres ein Green Office am Campus bekommen, was insbesondere der Green Office-Initiative zu verdanken ist und anscheinend auch durch die Climate Week starken Rückenwind erfahren hat. Nachdem Nachhaltigkeit an der Martin-Luther-Universität über Jahrzehnte auf Rektoratsebene vernachlässigt und kaum behandelt wurde, bezieht das neue Rektorat deutlich Stellung. Das Green Office ist erstmal auf eine halbe Stelle mit drei bis vier studentischen Hilfskräften angesetzt, was angesichts des großen Rückstandes der MLU in Sachen Klimaschutz und Nachhaltig auf jeden Fall noch ausbaufähig ist, allerdings ein wichtiges Signal auf den Campus sendet.

Darüber hinaus haben wir besprochen, dass die Students for Future-Gruppe einen Runden Tisch einberufen wird, der dann vom Green Office, sobald es in Kraft tritt, koordiniert und moderiert werden kann. Wir wollen nicht mehr Zeit verlieren und können so den Stein ins Rollen bringen. Zusätzlich wurde seitens der Universität die Ambition zum Eintritt in das Netzwerk HochN mehrfach betont. Das Jahr 2020 wird viel Bewegung auf den Campus bringen, wir sind gespannt, welche Synergien sich aus der Zusammenarbeit innerhalb der Universität ergeben. Rückblickend ist die perspektive n ein optimales Format gewesen, um einen nachhaltigen Dialog anzustoßen. Die Studierendenschaft wird mehr und mehr in ihren Anliegen ernst genommen und die einzelnen Statusgruppen beraten gemeinsam auf Augenhöhe über eine zukunftsfähige Martin-Luther-Universität.

Gastbeitrag von Tilman von Samson

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