Die Bilder sind rein illustrativ und nicht vom Treffen

netzwerk n gibt Workshop zu Nachhaltigkeit aus der Hochschulperspektive bei Weitblick in Hamburg

Am 26. und 27. Oktober organisierte die Hamburger Lokalgruppe des Weitblick e.V. ein Workshop-Wochenende, zu dem Mitglieder der gesamten Bundesebene eingeladen wurden. Das Fokusthema des Wochenendes war die Nachhaltigkeit. Der Verein setzt sich weltweit für einen freien Zugang zu Bildung ein. Die Lokalgruppen starten hierzu unterschiedliche Projekte und unterstützen wirtschaftlich Schwächere unter anderem finanziell.

Für das Workshop-Wochenende fragten die Weitblicker_innen unterschiedliche Organisationen an, die ihre Konzepte und Ideen mit der Gruppe teilen und reflektieren konnten. Unter anderem waren Vertreter_innen der Gemeinwohl-Ökonomie, des Cradle to Cradle-Ansatzes und von Femnet anwesend und präsentierten ihre Arbeit.

Ich selbst durfte für das netzwerk n dort ebenfalls einen Workshop anbieten und darüber hinaus auch den restlichen Workshops beiwohnen, den Weitblick Verein kennenlernen und mich mit engagierten Menschen austauschen. Meinen Workshop-Slot nutzte ich, um den Weitblicker_innen, die selbst vermehrt als Hochschulgruppen organisiert sind, die Nachhaltigkeit aus der Hochschulperspektive näherzubringen. Wir starteten mit einer stillen Tischdiskussion, bei der die Weitblicker_innen eingeladen wurden, zu reflektieren, was nachhaltige Entwicklung an Hochschulen für sie bedeutet. Aus dieser Runde ergaben sich bereits viele der Punkte, die das netzwerk n ebenfalls erkannt und im Positionspapier (PoPaPi) herauskristallisiert hat, sodass die Überleitung zum 2. Punkt des Workshops einfach gelang – die Vorstellung der fünf Ebenen nachhaltiger Hochschulentwicklung und des PoPaPi. Im 3. Schritt durften die Anwesenden die Good Practice-Sammlung durchstöbern. Die 16 Teilnehmenden wurden eingeladen, sich in drei Gruppen zusammenzufinden und jedes Thema anhand eines Beispiels zu beleuchten. Dafür bot sich ein Elevator Pitch an. Jede/r Teilnehmende beschäftigte sich mit einem Beispiel, dann kamen die Kleingruppen zusammen und präsentierten kurz das Gelesene. So ließ sich das Wissen schnell vervielfältigen und es kam zum Austausch.

Der nächste Workshop-Punkt war die Auseinandersetzung mit dem Projektmanagement, welches die Wandercoaches des netzwerk n methodisch in Hochschulinitiativen in ganz Deutschland und darüber hinaus weitergeben. In sechs Schritten (1. Diskussion/Sammlung von Ideen, 2. Clustering, 3. Wanderidee, 4. WWUZ-Matrix, 5. CANVAS, 6. Zeitstrahl 6a. Kanban) erläuterte ich, wie solch eine Projektarbeit aussehen kann. Darüber hinaus sprach ich an, dass sowohl der Blick nach innen (die eigenen Stärken bedenkend) als auch nach außen (mittels einer Stakeholder-Analyse) wichtiger Bestandteil der Projektarbeit sind.

Die Teilnehmenden waren in Sachen Nachhaltigkeit bereits auf einem sehr guten Wissensstand und die Diskussionen waren anregend und reflektiert. Der Austausch und die Vorstellung der Projektbeispiele kamen bei allen sehr gut an und mit einem Koffer voller neuer Eindrücke und toller Gespräche konnte ich an diesem Sonntag zufrieden nach Hause reisen.

Gastbeitrag von Nele Hoge

1 Kommentar

Liebe Nele,
danke für den tollen Bericht! Es freut mich sehr zu lesen, dass es immer wieder neue Formate gibt, in denen Wandercoaches ihre Expertise weitergeben können.

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