Das netzwerk n erforscht Nachhaltigkeitsnetzwerke an Hochschulen

Die transformative Kraft der Beziehungsebene an Hochschulen

Netzwerk, Vernetzung und Beziehung sind omnipräsente, aber häufig symbolisch verwendete Begriffe, wenn über die Transformation von Hochschulen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung gesprochen und nachgedacht wird. Wissenschaftliche Betrachtungen aus netzwerkanalytischer Perspektive liegen bislang nicht vor. In unserem abgeschlossenen Projekt “Zukunftsfähige Hochschulen gestalten” konnten wir in diese Lücke stoßen und selbst forschend tätig werden. Die Forschungsarbeit von Michael Flohr zielte darauf ab, die Vernetzung von Mitgliedern von Nachhaltigkeitsinitiativen an Hochschulen offenzulegen und somit die Einbettung dieser Gruppen in eine Netzwerkstruktur explorativ zu erkunden. Rahmend werden die erhobenen Daten und die daraus abgeleiteten Erkenntnisse mit dem Erfahrungswissen des netzwerk n kontextualisiert. Letztlich ist sowohl unsere vielfältige praxisorientierte als auch die nun hier veröffentlichte forschungsbezogene Arbeit als Plädoyer zu lesen, die transformative Kraft der Beziehungsebene stärker in den Blick zu nehmen und zu aktivieren, um Transformationsprozesse an Hochschulen erklären und gestalten zu können.

Bei Rückfragen könnt Ihr bzw. können Sie sich jederzeit an Michael (michael.flohr@netzwerk-n.org) wenden.

Stichprobe
114 Mitglieder von 18 Nachhaltigkeitsinitiativen aus neun Bundesländern und dem deutschsprachigen Ausland

Einbezogene Hochschultypen
Universitäten, Technische Universitäten, Fachhochschulen und Privathochschulen

Erhebungszeitraum
April bis August 2018

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