Der Vorstand trifft sich zur 3. Vorstandsklausur vom 15. und 16. Dezember in der Thinkfarm in Berlin

Advent, Advent, der Vorstand brennt – für den Verein, füreinander und für neue Projektteammitarbeitende

Für die dritte und für dieses Jahr letzte Vorstandsklausur versammelten sich alle (naja, fast alle – einer schläft gerade nämlich unter Palmen…) im winterlichen Berlin und machten sich auf zwei arbeitsreiche Tage gefasst – denn: wir stellten uns als Team das erste Mal der verantwortungsvollen Aufgabe, als Arbeitgeber neue Menschen für das Projektteam einzustellen. Wie das so lief? Beginnen wir von vorne.

Am Samstagmorgen konnte nämlich zunächst gefeiert werden. Das BMBF als zentraler Förderer des Wandercoaching Projekts hatte unlängst die frohe Botschaft verkündet: Das Projekt Zukunftsfähige Hochschulen – Denken. Handeln. Wandeln. ist bewilligt. Und auch das gemeinsam mit der BUNDjugend über die Nationale Klimaschutz Initiative (NKI) beantragte Projekt, in dem wir Studierenden zu Multiplikator_innen für Klimaschutz und Nachhaltigkeits-Projekte an Schulen ausbilden, wird im Februar losgehen. Nun können wir also wieder selbstbewusst sagen: #läuft (weiter)! Mit diesen Bewilligungen kommen aber gleichzeitig auch neue und herausfordernde Aufgaben auf das Vorstandsteam zu. Wie gestalten wir den Einstellungsprozess für offene Stellen? Was sind die Kriterien für die Bewerber*innen? Und wie können wir den Auswahlprozess transparent, fair und angepasst an unsere Kapazitäten im Ehrenamt gestalten? Dabei gaben wir uns viel Raum, um unter anderem über Fragen der Gehälter und der Genderbalance zu diskutieren und konnten größtenteils Einigung finden, die jetzt nur noch in Beschlüsse ausformuliert werden müssen. Das vorläufige Ergebnis von eineinhalb Tagen Organisationsentwicklung kann sich sehen lassen und wir freuen uns über Bewerbungen auf die zwei Stellenausschreibungen für die Koordination des Wandercoaching-Programms und für die Aufgabe der Regionalisierung und Projektmanagement.

Am Samstagabend füllte sich die Thinkfarm – mit Kerzenlicht, Glühweinduft und lieben Menschen. Denn das netzwerk n hatte zur Weihnachtsfeierei geladen. In eher kleiner aber sehr geselliger Runde ließen wir uns die vielfältige Tafel schmecken und hatten im Anschluss mächtig Spaß am Suffizienzwichteln – ganz nach dem Motto: Weniger ist mehr, vor allem wenn es um die Verteilung von obszönen Büchern und elektrisierten Schönheitsgeräten ging.

Am Sonntagmorgen starteten wir entspannt mit einem 3. Advents-Vorstandsfrühstück in der Farm. Dies war einmal der Beginn des letzten Vorstandstags in 2018, als auch der letzte Tag gemeinsam in der Thinkfarm. Denn ab Januar startet nicht nur die neue Projektphase, sondern auch das Eingewöhnen in neue Räume, da die Büroräume in der Moosdorfstraße zum Ende des Jahres aufgelöst werden. Gestärkt widmeten wir uns am Sonntag zunächst noch offenen Diskussionspunkten zur Organisationsentwicklung, bevor wir dann in kurzer Reflexion zu unseren bisherigen AGs zu neuen Ideen und Strukturen der Aufgabenfelder gelangten. Daraus entstand unter anderem das offene Arbeitstreffen zu Neustrukturierung der AG Politik, am 28. Januar, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Nach dem Mittagessen kümmerten wir uns noch um die netzwerk n Mitglieder, Weihnachten und das kommende Beirat n-Treffen und finalisierten alle Termine und Aufgaben in einer prall gefüllten Roadmap – wer schon einen Kalender für 2019 hatte, war dabei deutlich besser ausgerüstet 🙂

Und was nehmen wir schlussendlich mit aus diesem Wochenende? Dass wir neue herausfordernde Aufgaben erfolgreich als Team angehen können, dass wir uns unterschiedlich ausgeprägt auf Weihnachten freuen, dass man nach einem Vorstandswochenende erst einmal eine große Mütze Schlaf braucht, aber vor allem dass wir eine Gruppe Menschen sind, in der wir uns wohl fühlen, danke sagen können und uns sehr auf die Zusammenarbeit und Herausforderungen in 2019 freuen!

 

Ein Gastbeitrag von Leonie Schröpfer

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