Erstes Treffen des neuen netzwerk n-Vorstand vom 27.-28. Juli 2018 in der Thinkfarm Berlin

Vorstand startet in heiße(r) Phase – Erste Klausurtagung in Berlin

Vergangenes Wochenende verschwand nicht nur der Mond im Schatten der Erde, sondern auch der gesamte Vorstand des netzwerk n in den Räumen der Thinkfarm in Berlin. Denn der im Mai neu gewählte Vorstand kam nach langem Terminfindungsprozess am Freitag und Samstag, 27.-28. Juli, zu seiner ersten Klausurtagung zusammen. Vorausgegangen waren einige virtuelle Telefonkonferenzen, sodass wir alle sehr dem persönlichen Austausch mit ausreichend Zeit entgegensahen. Mit Julian, Johannes O., Rebecca, Josef, Johanna und Leonie sind sechs neue Vorstandsmitglieder aktiv, die zusammen mit Jana, in der Doppelrolle als alten Vorstands-Häsin und einziges Projektteammitglied, sich als Vorstand mit ihren Aufgaben und Arbeitsweisen neu finden müssen. Das Wochenende  stand somit einmal unter dem Ziel der internen inhaltlichen Aufstellung, Aufgabenverteilung und Regelung der Zusammenarbeit, als auch unter der visionären und konzeptionellen Überlegung der Rolle und Aufgaben des Vorstands im netzwerk n allgemein.

Alle sieben Vorstandsmitglieder aus vier verschiedenen Städten kamen in den vom Umzug gezeichneten Räumen der Thinkfarm in Berlin zusammen, die uns trotz verschiedenster Raumnutzungsmethoden der Sommerhitze auslieferte. Nichtsdestotrotz, und dank konstruktivem Arbeiten, diversen Methoden und entspannten Mittagspausen im schattigen Innenhof, konnten wir schlussendlich am Samstagabend auf vielerlei Ergebnisse blicken.

Am Freitag starteten wir mit einer Visionsreise, die uns das netzwerk n im Jahr 2023 vor Augen führte. Aus den Visionen über zukünftige Projekte, Zielgruppen und Ausrichtung des Vereins leiteten wir Ziele und Meilensteine für unsere Vorstandsarbeit ab. So möchten wir uns Gedanken machen über eine Alumnistruktur, attraktive Mitgliederwerbung und weitere mögliche Finanzierungsmodelle. Außerdem planen wir die Regionalisierung des netzwerk n voranzutreiben, Möglichkeiten für aktive Teilnahme und Kreation neuer Formate zu fördern, eine Stakeholderanalyse zur Kooperationen durchführen, als auch die Zielgruppe und Identität des Vereins konstant zu evaluieren, zu (über)arbeiten und weiterzuentwickeln.

Ein weiterer Block am Freitag gab uns Zeit in die Organisationsstruktur des netzwerk n einzutauchen. Wie arbeiten Vorstand, Projektteam und Mitglieder zusammen? Gibt es eine Geschäftsführung? Wo liegen Verantwortlichkeiten und Kommunikationskanäle? Nach einem Einblick in die historische Entwicklung, heißt in das organische Wachsen des Vereins, leiteten wir aus unseren Rechercheergebnissen anderer Vereinsstrukturen interessante und erfolgreiche Elemente ab. Die Strukturfrage ist also in Bearbeitung und steht als langfristiges konzeptionelles Projekt auf der Agenda.

Der freitägliche Feierabend ließ Zeit für andere Gedanken, die sich um die Critical Mass auf den Straßen Berlins drehten und unter der Beobachtung des roten Mondes der totalen Mondfinsternis standen.

Motiviert starteten wir in den Samstag, der als langer, heißer und arbeitsintensiver Tag mit sehr konkreten Ergebnissen und lustig lockerem Abschluss zusammenzufassen ist. Nach einem Einblick in die bisherigen Aufgaben und Rolle des Vorstandes und einem kurzen Brainstorming über die mögliche zukünftige Ausrichtung, machten wir uns an die konkrete Verteilung der Verantwortlichkeiten innerhalb unseres Vorstandsteams. Mit Hilfe der Kompetenzfigur wurden Interessen, zeitliche Ressourcen und Lernwünsche erfasst und geclustert. Diese Vorarbeit leitete uns zu der teilweise kreativen Schaffung von neun Arbeitsgruppen und –feldern mit jeweils einer verantwortlichen Person, wobei sich die unterschiedlichen Interessen und Herzensthemen wunderbar zusammenfügen.  Dabei wurden die meisten der oben als Ziele aufgeführten Themen zu Arbeitsgruppen, als auch der Bereich Politik, Finanzen, Kommunikation und internes Qualitätsmanagement.

In einem weiteren Schritt wurde noch die interne Kommunikation und Zusammenarbeit ausgearbeitet. Im Spannungsfeld stand der zentral notwendige, aber oft anstrengende digitale Austausch in einem deutschlandweit verteilten Team zu gestalten. In jeglicher Kommunikation und Zusammenarbeit legten wir zudem den Wunsch nach Raum für Bedürfnisse, gegenseitiger Wertschätzung, Offenheit und ehrlicher Kommunikation offen.

Nach Energiekick durch Käsekuchen und Eiskaffee tauschten wir uns noch über Finanzen, als auch die Treffen des beirat n und der Multiplikator_innen im Oktober aus. Im Höhepunkt der Nachmittagshitze und im schon überschrittenen Tiefpunkt der mentalen Kapazitäten schufen wir in Teamarbeit eine fulminante Roadmap, die unsere Terminkalender heiß laufen ließ. Dieses wunderbare Tool der Konkretisierung schaffte aber vor allem Motivation durch Committment für konkrete Aufgaben und gibt Ausblick auf die nächste Zusammenkunft in dieser wunderbaren Runde.

Der Abend brachte uns dank Josefs präziser Wettervorhersage trocken mit dem Rad durch Neukölln, um dann nach Rebeccas Abendplan mit lecker vegan-glutenfreiem Essen und anschließendem Berliner Barbesuch sich ganz ohne Vorstandsthemen zu begegnen –  ein schöner und lustiger Abend, bei dem unter anderem die sportlichen Fähigkeiten im Dartspiel der Vorstandsmitglieder getestet wurden.

Weitere virtuelle und reelle Zusammenkünfte des Vorstandsteams sind schon festgelegt. Ab jetzt werden wir verstärkt in Untergruppen arbeiten und wir sind alle motiviert, uns mit unseren neuen Aufgaben auszuprobieren und weiterhin konzeptionell, kreativ, strategisch und visionär zusammenzuarbeiten.

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