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Ein Gastbeitrag von Laura Stüdemann

HOCH N an der TU Dresden: Praxis-Forschungs-Session Campusgestaltung

Die Technische Universität Dresden (TUD) ist eine der elf deutschen Projekt-Hochschulen im Rahmen der HOCH N Initiative des BMBF. Die TUD ist thematisch dem Wirkfeld Betrieb zugeordnet, so fand die Praxis-Forschungs-Session am 9. November 2017 zu den Themen „nachhaltige Mobilität“ und „Campusgestaltung“ statt. Anwesend waren Akteur*innen aus dem HOCH N Umfeld verschiedenster Universitäten und Hochschulen, z.B. Eberswalde, Göttingen, Magdeburg und Darmstadt, für das netzwerk n und Alumna der TU Umweltinitiative durfte Wandercoach (3. Jahrgang) Laura mit dabei sein. Drei weitere Studierende aus dieser sehr aktiven Nachhaltigkeitsinitiative waren anwesend – allerdings die einzigen Studierenden im Raum. Das Programm hielt einige sehr spannende Themenvorträge bereit, z.B. einen Redner aus dem „u-mob“ Projekt, welcher die Rolle von Universitäten als Pfeiler der nachhaltigen Mobilität darstellte. Im Sinne dieser war er per Konferenzschaltung dabei, sehr klimabewusst. Es folgte ein Vortrag zur „integrativ-synergetischen“ Campusgestaltung unter Einbezug verschiedenster Stakeholder. Auch die studentische Nachhaltigkeitsinitiative wurde genannt. Zwar war die Beteiligung zu dem Zeitpunkt noch nicht erfolgt, auf Nachfrage wurde dies von der Schirmherrin jedoch in Aussicht gestellt und befürwortet. Die Vorstellung einer uniweiten Studie zum Mobilitätsverhalten von Studierenden und Mitarbeitenden schlüsselte z.B. auf: Dienstreisen sind für 44% der mobilitätsbedingten CO2-Emissionen verantwortlich, Mitarbeitende haben durchschnittlich einen 2 km längeren Anfahrtsweg und verbringen fast 100 Tage länger am Campus, als Studierende.

Leider war das Programm methodisch arm und sehr frontal, es gab wenig Raum zum gemeinsamen diskutieren. Die bereits sehr knapp bemessene angesetzte halbe Stunde „Arbeitsphase“ in Kleingruppen wurde aus Zeitmangel auf 20 min verkürzt und halb in die Pause verlegt. Es gab wahrscheinlich einige interessante Punkte fürs Protokoll, jedoch eher kurze Diskussionen. Fruchtbarere Gespräche zwischen Teilnehmenden gab es dafür in den Pausen, dazu sehr leckere regional-bio-vegane Snacks. Wenn auch der Veranstaltung eine Zielformulierung fehlte, war die Atmospäre eine angenehme und auch motivierte. Die Teilnehmenden waren interessiert und in ihren Bereichen engagiert, ein guter Anknüpfungspunkt um als netzwerk n auch auf die Beteiligungsbereitschaft der Studierenden hinzuweisen und diese Vernetzungs-Energie mitzugeben.

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